Enorme Aluminium Belastung im Kantinen-Essen

Verfasst von Bert Ehgartner. Veröffentlicht in Al-ex News

In vielen Schulen und Kindergärten, in Werks-Kantinen und Seniorenheimen werden die Speisen in Menüschalen aus unbeschichtetem Aluminium warm gehalten und serviert. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat getestet, ob es dabei zum Übergang toxischer Metall-Ionen ins Essen kommt. Die Resultate sind alarmierend: „Angesichts der ohnehin vorhandenen Belastung mit Aluminium in der Bevölkerung sollte eine Minimierung jedes vermeidbaren, zusätzlichen Eintrags angestrebt werden", erklärte BfR-Präsident Andreas Hensel. "Dies gilt vor allem für empfindliche Verbrauchergruppen wie Kleinkinder oder Senioren, die unter Umständen täglich Speisen verzehren, die in Aluminiumschalen warmgehalten werden.“

menueschale alu

Aluminium ist eines der eigenartigsten Elemente der Erde. Zum einen ist es das häufigste Metall der Erdkruste. Daraus zu schließen, dass Aluminium harmlos ist, wäre allerdings ein Fehler. Denn im Lehm, im Granit oder im Schiefer ist Aluminium so fest gebunden, dass es einen ungeheuren Aufwand an elektrischer Energie bräuchte, um das Leichtmetall aus diesen Bindungen heraus zu holen. Bauxit mit seinem Alu-Gehalt über 50% ist das einzige Erz, wo dies wirtschaftlich rentabel ist - und auch hier ist der Aufwand enorm. Die Aluminiumindustrie verbraucht 7 Prozent der weltweit gewerblich genutzten Energie.

 

Aggressive Metall-Ionen lauern unter der Oberfläche

Erst seit etwas mehr als 100 Jahren wird metallisches Aluminium gewonnen und in immer größerem Maßstab erzeugt. Speziell auch als Verpackungsmaterial von Getränken und Lebensmitteln. Damit allerdings liegt Aluminium nun in einer Form vor, die wesentlich leichter zugänglich ist. Es genügt nun nämlich, die Bruchteile von Millimetern dünne Oxidschicht an der Oberfläche der Alu-Verpackungen aufzulösen, und die dreifach positiv geladenen, extrem reaktionsfreudigen Alu-Ionen werden in Massen freigesetzt.

Mit Ausnahme von Pflanzen, die sich evolutionär auf saure Böden - und damit einher gehende höhere Aluminium-Belastung eingestellt haben - gibt es keine Lebewesen, die mit Aluminium umgehen - gescheige denn etwas Sinnvolles anfangen können. Vom kleinsten Bakterium bis rauf zum Menschen gibt es keinen biochemischen Mechanismus, für den Aluminium gebraucht würde.

 

Vielfältige negative Auswirkungen im Körper

Auf der Negativ-Seite sind hingegen bereits mehr als 200 Abläufe im Organismus bekannt, wo die Anwesenheit von Aluminium definitiv stört. Alu-Ionen verdrängen dabei andere, lebenswichtige Elemente wie Magnesium oder Kalzium und üben ihre toxische Wirkung aus. Sie behindern beispielsweise die Übertragung von Signalen oder die Aufnahme von Energie. Sie schädigen Zellen und können auf vielfältige Weise die Körperfunktionen negativ beeinflussen.

Glücklicherweise verfügen wir über ein System der Verdauung, das sich im Verlauf der Evolution auf die Ausscheidung giftiger und nicht brauchbarer Bestandteile der Nahrung recht gut eingestellt hat. Nur ein Bruchteil des Aluminiums im Essen verbleibt deshalb im Körper, der Rest wird durchgeschleust. Je nach Belastung können sich allerdings dennoch im Lauf der Zeit Aluminium-Depots im Körper bilden. "Nicht ausgeschiedenes Aluminium", warnt das BfR, "kann sich im Laufe des Lebens vor allem in der Lunge und dem Skelettsystem anreichern." Besonders problematisch sei die potenzielle Schädigung des Nervensystems, die Wirkung auf die Fruchtbarkeit und das ungeborene Leben.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat deshalb einen Grenzwert für die tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge von 1 Milligramm (mg) Aluminium je Kilogramm Körpergewicht abgeleitet. Nach Abschätzung der EFSA wird dieser Grenzwert bei einem Teil der Bevölkerung allein über Lebensmittel ausgeschöpft. Weitere relevante Mengen können über Kosmetikprodukte, speziell aluminiumhaltige Deodorants und Sonnencremes, aber auch über Medikamente (z.B. gegen Sodbrennen) und Impfstoffe (z.B. Sechsfach-, FSME-Impfung, Spritzenkuren zur Allergie-Desensibilisierung, etc.) aufgenommen werden. 

Ein Expertenkomitee des Europarates hat zudem einen "Freisetzungsgrenzwert" von 5 mg Aluminium pro Kilogramm Lebensmittel festgelegt.

 

Katastrophale Testresultate: Grenzwerte vielfach überschritten

 

Kommen wir nun aber zu den Testergebnissen des BfR: Problematisch sind vor allem saure Lebensmittel, da diese die dünne Oxidschicht an der Oberfläche der Aluschalen auflösen können. Getestet wurden deshalb drei besonders saure Speisen: Sauerkraut, Apfelmus und passierte Tomaten.

In den meisten Großküchen wird das so genannte "Cook & Chill"-Verfahren verwendet. Dies läuft meist in fünf Prozess-Schritten ab:

1.) Heißabfüllen bei ca. 80 Grad

2.) Schnellkühlen auf ca. 3 Grad

3.) Kühllagern bis zu 72 Stunden bei 3 Grad

4.) Aufwärmen

5.) Warmhalten für 2 Stunden bei mehr als 65 Grad.

Die Resultate zeigen, dass speziell von der letzten Phase das Problem ausgeht. In der Warmhaltephase, wo die Speise ausgeliefert wird, explodieren die Aluminiumwerte regelrecht und überschreiten den Grenzwert von 5 mg/kg um ein Vielfaches:

Apfelmus und passierte Tomaten erreichen Aluminium-Werte von mehr als 20 mg/kg, Sauerkraut klettert beinahe auf 30 mg/kg (siehe Graphik).

Alu-Kontamination Menuschalen

Personen, die regelmäßig aus solchen unbeschichteten Menüschalen essen, überschreiten deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit die behördlichen Sicherheits-Limits. Und speziell für Kinder ist das Risiko natürlich besonders hoch.

 

Unbeschichtete Aluschalen dringend vermeiden

Im Zuge dieser alarmierenden Resultate fordert das Al-ex Institut alle Gastro-Betriebe, Caterer und Großküchen auf, rasch auf Menüschalen aus neutralem Material – am besten auf wiederverwertbares Geschirr – umzusteigen.

Speziell Kindergärten, Kitas oder Schulkantinen sollten Menüschalen aus Aluminium vermeiden. Falls es aus organisatorischen Gründen überhaupt nicht möglich ist, umzustellen, so sollten jedenfalls beschichtete Aluschalen verwendet werden. Diese Schalen sind in der Anschaffung um 25 bis 50 Prozent teurer, doch ein direkter Kontakt des Aluminiums mit den Lebensmitteln wird durch die Beschichtung verhindert. 

 

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Aluminium im Alzheimer-Hirn

Verfasst von Bert Ehgartner. Veröffentlicht in Al-ex News

Wie hoch ist die Aluminium-Belastung bei Patienten, bei denen die Alzheimer-Krankheit familiär gehäuft und in besonders jungem Alter auftritt? Dieser Forschungsfrage ging ein Team um den Aluminium-Experten Christopher Exley von der britischen Keele University nach. Die Wissenschaftler analysierten die Gehirne von zwölf Personen die im Alter von 42 Jahren aufwärts an einer besonders aggressiv verlaufenden Form von Alzheimer verstorben waren. Die Resultate waren eindeutig: Die Toten hatten enorme Mengen an Aluminium im Gehirn. "Bisher habe ich immer in der Möglichkeitsform gesprochen, wenn ich gefragt wurde, ob Aluminium eine Rolle bei Alzheimer spielt", sagt Exley. "Nun bin ich mir sicher, dass Aluminium die Entstehung dieser Krankheit wesentlich beeinflusst."

"Abgesehen von Vergiftungen mit Aluminium haben wir in menschlichem Gewebe noch nie derart hohe Mengen von Aluminium im Hirn gemessen", erklärt Prof. Chris Exley (r.) im Gespräch mit Bert Ehgartner. 

Die Abteilung von Chris Exley an der Universität Keele ist weltweit berühmt für ihre Expertise in Bezug auf die Erforschung der biochemischen Eigenschaften von Aluminium und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit. An keiner anderen Forschungseinrichtung wurden mehr Aluminium-Messungen vorgenommen als hier. Nun gelang es mit Hilfe einer in Keele entwickelten Technik, Aluminium-Verbindungen so einzufärben, dass diese im Gewebe besonders gut sichtbar sind.

Bisherige Messungen im Gehirn von Menschen, die nicht an Alzheimer verstorben sind, haben gezeigt, dass offenbar alle Menschen Aluminium im Gehirn haben. Da von Aluminium kein einziger biochemischer Mechanismus bekannt ist, in dem es eine nützliche Funktion im Körper ausübt, handelt es sich nach Ansicht von Chris Exley nicht um einen natürlichen Gehalt, sondern um Kontaminationen. Alu-Verbindungen sind im letzten Jahrhundert in ständig steigendem Ausmaß in allen möglichen Einsatzbereichen verwendet worden. Ob als Verpackungsmaterial, als Baumaterial, als metallischer Bestandteil im Toner von Laserdruckern oder zur Reinigung von Trinkwasser und Swimming-Pools. Unzählige Alu-Verbindungen werden in der Kosmetik verwendet, sie sind Teil von Lebensmittel-Zusätzen und Farbstoffen, außerdem werden sie in Medikamenten (zur Neutralisierung der Magensäure bei Sodbrennen) und Impfungen (als Wirkverstärker) eingesetzt. "Wir leben im Zeitalter des Aluminiums", sagt Chris Exley. "Jeder von uns ist einer gewissen Belastung ausgesetzt."

Bloß liegen die Werte normalerweise relativ niedrig. Eine kürzlich in Keele durchgeführte Studie untersuchte 712 Proben aus dem Gehirngewebe von 60 an unterschiedlichen Ursachen verstorbenen Menschen. Im Durchschnitt lag der Aluminiumgehalt hier bei 1,02 Mikrogramm pro Gramm. Das entspricht einem Anteil von 1 zu 1 Million. 

In der aktuellen Studie wurden zwölf Patienten untersucht, die an der Alzheimer Krankheit verstorben waren und in deren familiären Umfeld mindestens ein weiterer Fall aufgetreten ist. Diese familiäre Häufung wird auf besondere genetische Eigenschaften zurück geführt, welche den Ausbruch der Krankheit fördern. Welche dies genau sind, ist unbekannt. In den letzten Jahrzehnten floss jedoch ein beträchtlicher Teil der Forschungsgelder in die Aufklärung der genetischen Hintergründe der Alzheimer-Erkrankung. "Umwelteinflüsse - wie etwa die Kontamination mit Aluminium - sind derzeit wissenschaftlich vollständig aus der Mode", erklärt Exley. "Es ist fast unmöglich dafür Förderungen zu bekommen. Kritische Forschung zu Aluminium ist derzeit nicht erwünscht, weil bedeutsame Lobbys - aus Aluminium-, Pharma-, Kosmetik-, und Nahrungsmittelindustrie dagegen opponieren."

 

Alu-Industrie wäscht Aluminium weiß

Dabei wird die Rolle von Aluminium in der Entstehung der Alzheimer-Erkrankung seit Jahrzehnten diskutiert. Bereits in den 1960er und 70er Jahren hatten Studien gezeigt, dass das Alzheimer-Risko der Bevölkerung dort höher ist, wo Alu-Verbindungen zur Aufbereitung des Trinkwassers verwendet wird. Später zeigten Untersuchungen des Gehirns von Verstorbenen, dass im zerstörten Gehirngewebe von Alzheimer-Kranken neben Eisen und Kupfer auch noch regelmäßig Aluminium-Atome gefunden wurden. 

Dass Alu-Verbindungen toxisch auf Nervengewebe wirken ist bekannt, doch welche Rolle Aluminium konkret bei der Auslösung degenerativer Prozesse im Gehirn spielt, darüber gab es heftige Kontroversen. Möglicherweise, so eine der Thesen, sei Aluminium nicht der Auslöser der Krankheit, sondern ein zufälliger Anwesender, der sich im krankhaften Gewebe festsetzt. In der Mainstream Wissenschaft hat sich seit Mitte der 90er Jahre die Ansicht durchgesetzt, dass Aluminium keine wichtige Rolle bei Alzheimer spielt. Dazu trug auch die Aluminium-Industrie wesentlich bei, die um das Ansehen ihres Werkstoffes fürchtete und mit hohen Geldbeträgen wissenschaftliche Berichte - und sogar ganze Universitäts-Institute finanziert. In modernen Fachbüchern kommt heute nicht einmal mehr das Wort "Aluminium" vor.

 

Die Auslöser der Dialyse Demenz

Dass Aluminium sehr wohl in der Lage ist, Demenz und degenerative Gehirnerkrankungen auszulösen, ist jedoch seit Mitte der 1970er Jahre erwiesen. Damals traten  bei Nierenkranken, die sich einer Dialyse (Blutwäsche) unterziehen mussten, zahlreiche Fälle von Gehirnerkrankungen auf, die fulminant verliefen und oft binnen eines Jahres zum Tode führten. Bei den Betroffenen handelte es sich häufig um relativ junge Patienten mit anfangs gutem Allgemeinzustand. Insofern fielen diese Fälle den Ärzten auch besonders stark auf. Sie litten unter Halluzinationen, konnten häufig nicht mehr richtig sprechen, litten an unkontrollierten Zuckungen und Krampfanfällen. Zudem wurden sie binnen weniger Monate zunehmend dement. Ihr gemeinsames Merkmal waren hohe Aluminiumwerte im Blut, was als Beleg für eine akute Vergiftung gilt. Und diese hohen Aluminiumwerte fanden sich im Zuge der Obduktion später auch im Gehirn.

Als Auslöser dieser "Dialyse-Demenz" wurden zwei Aluminiumquellen identifiziert. Zum einen war in manchen Stationen Aluminium-kontaminiertes Wasser zur Blutwäsche verwendet worden, zum anderen waren gerade neuartige Medikamente eingeführt worden, die als Wirkstoff Aluminiumhydroxid enthielten. Binnen einiger Jahre wurden diese Hintergründe aufgeklärt. Die Medikamente wurden durch andere ersetzt, das Wasser wurde besonders gründlich aufbereitet und als es gelang die Aluminium-Belastung drastisch zu reduzieren, verschwand das Phänomen der Dialyse-Demenz so rasch wie es gekommen war. Als allgemeiner Konsens setzte sich durch, dass Alu-Verbindungen nur dann problematisch sind, wenn die Nieren geschädigt sind. Insofern gab es auch keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen. Bis heute kann man jene Wirkstoffe, die damals die Demenz ausgelöst haben rezeptfrei in den Apotheken als Mittel gegen Sodbrennen einkaufen.

 

Dramatisch hohe Werte im Alzheimer-Gehirn

Doch zurück zur aktuellen Studie zum Aluminiumgehalt der an Alzheimer verstorbenen Patienten. Hier zeigte sich bei allen Patienten, dass sie - zumindest in einigen Bereichen des Gehirns - drastische Aluminium Einlagerungen hatten. Im Durchschnitt lag der Aluminium-Gehalt beim dreifachen der Kontrollgruppe von Menschen, die nicht an Alzheimer verstorben waren. In fünf der zwölf untersuchten Gehirne fanden sich Werte von mehr als 10 Mikrogramm Aluminium mit Spitzen bis zu 35 Mikrogramm. "Solche Mengen haben wir - abgesehen von konkreten Aluminiumvergiftungen und bei den historischen Fällen der Dialyse-Demenz - bisher noch nie gemessen", erklärt Exley. Mit der neuen Aufbereitungsmethode war es möglich, die Aluminium-Ansammlungen auch optisch eindeutig zu identifizieren. Sie befanden sich jeweils im Zentrum der zerstörten Gehirn-Areale. (siehe Original-Graphik aus der Studie: die Pfeile bezeichnen die Aluminium-Depots)

Exley Alum brain

Als wahrscheinlichste Erklärung für diese extrem hohen Werte, tippt Exley auf eine genetische Veranlagung, wodurch die Betroffenen mehr Aluminium aus der Umgebung aufnehmen als andere Menschen. "Aluminium ist ein bekanntes Neurotoxin und wenn manche Menschen in derselben Zeit deutlich größere Mengen im Körper aufnehmen und nicht ausscheiden können, so trägt dies zu einem höheren Erkrankungsrisiko bei."  

Die neuartige Markierungstechnik zeigt, dass sich Aluminium innerhalb der Nervenzellen im Gehirn einlagert und die Zellen daraufhin zugrunde gehen. Außerdem finden sich außerhalb der Zellen große diffus verteilte Depots, speziell in der Nähe der Alzheimer-typischen senilen Plaque. 

 

 

 

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WDR Bericht über Wirkverstärker in Impfungen

Verfasst von Bert Ehgartner. Veröffentlicht in Al-ex News

Das Magazin "Westpol" des WDR brachte einen Bericht über zwei junge Frauen, bei denen nach Impfungen schwere Symptome auftraten: Alicia erkrankte an Narkolepsie, nachdem sie die staatlich empfohlene Impfung "Pandemrix" gegen die Schweinegrippe erhalten hatte. Seither schläft sie von einer Sekunde auf die andere ein, kann nicht mehr Radfahren oder Schwimmen. Der Zusammenhang der Autoimmunerkrankung mit der Impfung ist mitlerweile auch wissenschaftlich geklärt und bewiesen. Die Eltern reichten gegen den Hersteller GlaxoSmithKline Klage ein. 

hpv gardasil impfung

Paula ließ sich im Vorjahr mit "Gardasil" gegen Humane Papillomaviren impfen. Wenig später hatte sie starke Rückenschmerzen, war schließlich gelähmt und sitzt seither im Rollstuhl. Die Impfung sagt Paula "hat mir so ein bisschen das Leben zerstört." Ihre Mutter Petra Aldea wollte ihre Tochter mit der HPV Impfung vor Krebs schützen. "Wir sind nicht genug aufgeklärt worden", klagt sie an, "und sind damit in das größte Desaster unseres Lebens hinein geschlittert."

Die meisten dieser Wirkverstärker bzw. Adjuvantien basieren auf Aluminiumverbindungen. Ihre Aufgabe ist es, das Immunsystem aggressiv zu machen und damit eine möglichst umfassende Immunreaktion auszulösen. Bei Gardasil wurde dafür sogar eine eigene verstärkte Alu-Verbindung eingesetzt, die niemals am Menschen auf ihre Sicherheit getestet worden ist. Nicht einmal in der Zulassungsstudie, wo das - bei einer Teilnehmerinnenzahl von 20.000 Frauen und jungen Mädchen - am besten möglich gewesen wäre. Doch die Herstellerfirma, der US-Konzern Merck scheute die Resultate einer Prüfung der Impfung gegen eine neutrale Placeboimpfung. Also bekamen auch die Frauen und Mädchen in der Kontrollgruppe die neue Alu-Verbindung gespritzt. Und damit wurden alle Nebenwirkungen maskiert.

Der Skandal um die Wirkverstärker in Impfungen und das Versagen der Behörden wird in Bert Ehgartners eben erschienenem Buch "Die Hygienefalle - Schluss mit dem Krieg gegen Viren und Bakterien" schonungslos aufgezeigt. Das Buch wird derzeit an den Buchhandel ausgeliefert und kann überall bestellt werden.

 

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Laugengebäck: Testserie belegt teils hohe Alu-Belastung

Verfasst von Bert Ehgartner. Veröffentlicht in Al-ex News

Nachdem im Vorjahr behördliche Tests in Deutschland zeigten, dass jede fünfte Bayrische Brezen zu viel Aluminium enthält, hat nun der "Verein für Konsumenteninformation" (VKI) auch in Österreich eine Testserie durchgeführt.  Dabei zeigten sich teils krasse Missstände mit Ausreißern, die sich als regelrechte Alubomben mit Werten vom zwanzigfachen der Obergrenze entpuppten. Nun werden auch die österreichischen Behörden endlich aktiv. 

Laugengeback Foto Simon

"Schon lange wird über einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Aluminium und dem Auftreten von Alzheimer oder der Entstehung von Brustkrebs spekuliert", heißt es in der Presseaussendung des VKI. "Auch wenn es bisher an gesicherten Studien mangelt, ist man sich über eines einig: Je weniger Aluminium der Körper aufnimmt, desto besser." Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat nun mit Laugengebäck ein Lebensmittel unter die Lupe genommen, das aufgrund der Herstellungsweise sehr leicht höhere Aluminiumwerte aufweisen kann.

Laugengebäck wird mit einer schwach konzentrierten Natronlauge bestrichen. Diese reagiert mit den Gluten des Teiges und setzt dabei Aminosäuren frei, welche mit Kohlenhydraten eine schmackhafte Verbindung eingehen. Dadurch entsteht beim Backen die typische braunglänzende Oberfläche und der spezielle kräftige Geschmack.

Wenn die Laugenstangen oder Brezen in direktem Kontakt mit Aluminium-Blechen gebacken werden, können sich über die Lauge Metall-Ionen aus dem Blech lösen und das Gebäck  kontaminieren. Deshalb gibt es seit mehr als zehn Jahren die Empfehlung, für solche Backwaren Edelstahlbleche zu verwenden, oder zumindest ein Backpapier unter zu legen. "Dieser Ratschlag ist offensichtlich zu manchen Bäckern nicht durchgedrungen", kritisiert die Ernährungswissenschaftlerin Katrin Mittl, die jetzt die VKI-Testserie leitete.

 Die in der KONSUMENT-Septemberausgabe veröffentlichten Ergebnisse zeigen: Sechs von 24 untersuchten Proben, die anonym bei großen Bäckereiketten und in Backwarenabteilungen des Handels gezogen wurden, waren mit Aluminium belastet. Zwei Drittel der Proben waren in Ordnung, bei zwei Herstellern wurde ein erhöhter Wert festgestellt. 

20-fache Überschreitung in Proben der Bäckerei "Schwarz" 

In Bayern gibt es aufgrund dieser Problematik seit 1999 einen Grenzwert für den Verwaltungsvollzug von 10mg Aluminium pro Kilogramm Laugengebäck (bezogen auf das Frischgewicht). Backwaren, die über diesem Höchstwert liegen, gelten als nicht für den Verzehr geeignet. Anders als in Bayern gibt es EU-weit und damit auch in Österreich keinen Grenzwert, obwohl das BfR bereits seit 2002 maximal 10 mg/kg empfiehlt.

Über dem Grenzwert lagen die Erzeugnisse von zwei Anbietern. Bei der Bäckereikette Mann wurden 11,5 beziehungsweise 12,6 Milligramm Aluminium pro Kilogramm Gebäck festgestellt. "Diese beiden Laugenstangen würden in Bayern von den Behörden als nicht für den Verzehr geeignet beurteilt werden", so die Konsumentenschützer. "Geradezu jenseitig" seien die Werte im zweiten beanstandeten Fall – der Wiener Bäckerei Schwarz: 73,7 beziehungsweise 214,2 Milligramm Aluminium pro Kilogramm Frischgewicht seien "im Extremfall die 20-fache Menge dessen, was hinter der österreichisch-bayerischen Grenze gerade noch zulässig ist".

Die betroffenen Bäckereien (insbesondere "Schwarz" aber auch "Der Mann") haben umgehend auf die Ergebnisse des Tests reagiert und die Produktion umgestellt bzw. die Kontrollmaßnahmen verschärft. Das Gesundheitsministerium erarbeitet bereits seit einiger Zeit eine Leitlinie zur Herstellung von Laugengebäck. Als Reaktion auf den Test wird fürs Erste zudem eine Aussendung des Ministeriums an alle österreichischen Bäcker erfolgen. 

Was aber können Konsumenten selbst tun? "Liebhaber von Laugengebäck können sich bei ihrem Bäcker oder ihrer Backfiliale erkundigen, ob diese auf Aluminiumblechen gebacken werden", rät Mittl. "Darüber hinaus haben wir im Zuge unseres Tests aber auch erhoben, welche Bleche von den getesteten Bäckereien und Backfilialen benutzt werden." Diesen Überblick gibt es in der September-Ausgabe von KONSUMENT sowie ab sofort online unter www.konsument.at.

 (Foto: Rudolf Simon)

 

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Deutsche Biotech-Firma stellt Alu-freie Impfstoffe in Aussicht

Verfasst von Bert Ehgartner. Veröffentlicht in Al-ex News

Dass derzeit zwei Drittel aller Impfstoffe toxische Aluminiumverbindungen enthalten, wird in der Öffentlichkeit selten thematisiert. Zu sensibel scheint diese Problematik, um sie einer offenen wissenschaftlichen Kritik auszusetzen. Nun bringt das Münsterer Biotech-Unternehmen Cilian AG frischen Wind in die Debatte und präsentiert ein neuartiges Herstellungsverfahren, das offenbar ohne Aluminium-haltige Wirkverstärker auskommt. „Mit Impfstoffen, die frei von Verstärkern sind, schaffen wir nicht nur Sicherheit für die Bevölkerung, sondern können die gesamte Impfstoffverstärker-Diskussion überflüssig machen", erklärt Cilian-Forschungsleiter Marcus Hartmann.

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Pantoffeltierchen-artige Einzeller produzieren den Wirkstoff der Impfung (Foto: Stjepo)

Aluminiumhydroxid, Aluminiumphosphat und andere neuartige Alu-Verbindungen werden in Impfstoffen eingesetzt, weil sie eine Entzündung auslösen und das Immunsystem im ganzen Organismus in Alarmzustand versetzen. Zahlreiche Studien belegen im Tierversuch, dass dadurch Fehlreaktionen ausgelöst werden können und das Risiko von Autoimmunerkrankungen und anderen chronischen Störungen des Immunsystems steigt. Vor drei Jahren hat eine von der französischen Nationalversammlung eingesetzte Kommission von Impfexperten gefordert, dass dringend aluminiumfreie Alternativen, speziell bei den Babyimpfstoffen, angeboten werden sollten.

Die EU Lebensmittelbehörde hat bereits im Jahr 2008 die Grenzwerte für die tolerierbare wöchentliche Aufnahme von Aluminium von 7 mg pro kg Körpergewicht  auf 1 mg pro kg Körpergewicht drastisch gesenkt. Seit 2014 sind zahlreiche Aluminium-haltige Zusätze verboten. Von Seiten der Arzneimittelbehörden sind jedoch noch keinerlei Signale in diese Richtung zu erkennen. Sie nehmen die Warnungen aus der Wissenschaft bislang offensichtlich nicht ernst. Aluminiumhaltige Impfstoffe werden seit Jahrzehnten öffentlich empfohlen, sind in vielen Ländern sogar Pflicht. In den USA dürfen ungeimpfte Kinder die Schule nicht besuchen, in anderen Ländern, etwa in Italien oder Belgien, drohen empfindliche Geldstrafen. Die eigenen Empfehlungen kritisch zu prüfen und in Frage zu stellen, braucht es Zivilcourage. Und so ein Prozess braucht in einem trägen Apparat wohl seine Zeit, zumal die Medien bei diesem Thema bisher weitgehend still halten.

Von Seiten der etablierten Hersteller von Impfstoffen gibt es ebenfalls kein Interesse, Aluminium öffentlich zu hinterfragen. Schließlich kostet es hunderte Millionen, Alternativen zu entwickeln und die für die Zulassung nötigen Studien zu organisieren. Es bleibt also hungrigen Konkurrenten überlassen, in dieses Vakuum vorzustoßen und eine Diskussion zu entfachen. Am besten mit alternativen Forschungsansätzen, die künftig Aluminium-freie Impfstoffe möglich machen.

Das deutsche Biotech-Unternehmen Cilian schickte heute eine interessant klingende Aussendung. "Ein Impfstoff ohne Impfstoffverstärker könnte eine hitzige Debatte über die Auswirkungen wie Aluminiumverbindungen ein für alle Mal beenden", schreibt Cilian-Sprecher Markus Köller und berichtet von einem "Forschungsdurchbruch". Bei ihrem Ansatz verwenden die Forscher von Cilian pantoffeltierchenartige Einzeller. Diese werden in einem biotechnologischen Prozess so bearbeitet, dass sie Oberflächenproteine der Viren produzieren. „Die etablierten Verfahren zur Entwicklung von Impfstoffen sind nicht mehr zeitgemäß und müssen vom Grundsatz her überdacht werden“, erklärt der Biologe Dr. Marcus Hartmann, Vorstand Forschung und Entwicklung von Cilian in der Aussendung. „Impfstoffe sollten, so wie jedes andere medizinische Produkt auch, hochrein sein. Das sind sie momentan nicht. Mit Impfstoffen, die frei von Verstärkern sind, schaffen wir nicht nur Sicherheit für die Bevölkerung, sondern können die Bedenken bei Impfstoffen beseitigen und damit die gesamte Impfstoffverstärker-Diskussion überflüssig machen. Das fördert auch wieder das Vertrauen in überlebenswichtige Impfungen.“

Ob diese vollmundigen Ankündigungen tatsächlich das Potenzial haben, die Impfstoff-Herstellung zu revolutionieren, muss die deutsche Biotech-Firma erst noch belegen. Die in der Aussendung erwähnte Impfstoffe wie Influenza, Masern oder Windpocken werden zudem auch jetzt schon Aluminium-frei angeboten. Interessante Kandidaten wären hingegen Hepatitis, Polio- oder FSME Impfstoffe, wo es derzeit kaum Alu-freie Alternativen gibt. 

Doch auch wenn die Produkte es nicht zur Marktreife schaffen, so zeigt der Vorstoß von Cilian, dass es jemand gibt, der dieses heiße Eisen der Sicherheit von Aluminiumsalzen als Wirkverstärker in Impfungen aufgreift und sich Gedanken über Alternativen macht. Der erste Aluminium-verstärkte Impfstoff wurde immerhin bereits 1926 entwickelt und in vielen Bereichen sind heute noch immer Uralt-Techniken im Einsatz. Schön, dass in der pharmazeutischen Industrie das Bewusstsein steigt, dass Innovationen in der Impfstoff-Herstellung ein gewaltiges Markt-Potenzial hätten.

Und schön auch, dass jemand die Aufgabe der Behörden übernimmt, endlich Impulse für sicherere Impfstoffe zu setzen. 

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Christopher Exley spricht auf Autismus-Konferenz zur Aluminium-Problematik

Verfasst von Bert Ehgartner. Veröffentlicht in Al-ex News

Kürzlich trat der britische Aluminium-Experte Christopher Exley, Professor für bioinorganische Chemie an der Keele University, bei einer Autismus-Konferenz in Chicago auf. Sein sehr interessanter Vortrag beleuchtet die vielfältigen Wege, wie wir heute mit Aluminium in Kontakt kommen - in einem Ausmaß wie dies niemals zuvor in der Evolution des Lebens passiert ist. "Wir befinden uns in einer aktiven Phase der Evolution", lautet die Hauptbotschaft von Exley. Alle Menschen sind mit dieser Herausforderung konfrontiert. Speziell Kinder bekommen aber eine besonders hohe Dosis ab. Über Impfungen und spezielle Medikamente, über Ersatzmilch odere über Sonnencreme. Prof. Exley erklärt auch, wie geringste Dosen von Aluminium über das Immunsystem der Kinder verstärkt werden können - und das Risiko autoimmuner Aggression im eigenen Organismus steigt. Autoimmun bedingte Entzündungen im Gehirn gelten als eine der möglichen Ursachen für Störungen des autistischen Spektrums.

Exley autism conf talk

 

Den Vortrag von  Chris Exley kann man auf der Seite von autismone.org ansehen.

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Stellungnahme zum Spiegel online Artikel von Sivio Duwe

Verfasst von Bert Ehgartner. Veröffentlicht in Al-ex News

Gestern ist auf 'Spiegel online' ein Artikel mit dem Titel "Impfstoffe: Das Geschäft mit der Aluminium Angst" erschienen. Darin wird mir vorgeworfen, dass ich "ohne wissenschaftliche Belege" aus der Angst vor dem Metall ein Geschäft mache. Zur Motivation, den gemeinnützigen Verein 'Al-ex Institut zur Wissensvermittlung im Umgang mit Aluminium' zu gründen, gehe ich an anderer Stelle ein. Hier möchte ich auf die "fachlichen" Argumente des Spiegel-Autors Silvio Duwe reagieren und folgende Frage zur Diskussion stellen: "Begreift sich der angeblich kritische Spiegel mittlerweile als Jagdorgan auf kritische Journalisten?"

Spiegel online Duwe

Duwe schreibt:

In seinem Film warnt Ehgartner vor einem "kleinen schmutzigen Geheimnis": Aluminiumhydroxid in Impfstoffen. Es könne, so behauptet der österreichische Filmemacher, eine makrophagische Muskelentzündung auslösen. Die Betroffenen leiden demnach unter Muskelschmerzen, Müdigkeit, Schwindel und Sehschwäche. Eine Therapie dagegen gebe es nicht, schreibt Ehgartner in seinem Buch zum Film. Es gebe lediglich die Möglichkeit, sich so wenig Aluminiumquellen wie möglich auszusetzen - also auf Impfungen zu verzichten.Verständlich, dass Eltern angesichts derartiger Informationen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen oder vermeintlich seriösen Büchern unschlüssig sind, ob sie ihr Kind impfen lassen sollen oder nicht.

Tatsache ist, dass ich in meinem Film "Die Akte Aluminium" die Arbeit der Forschergruppe des französichen Neuropathologen Romain Gherardi von der Universität Paris-Est porträtiere. Prof. Gherardi beschrieb in den 90er Jahren erstmals das Phänomen der "makrophagischen Myofasziitis", einer Muskelentzündung die an der Stelle auftritt, wo geimpft wurde. Dieses Gewebe ist durch eine Ansammlung von Fresszellen des Immunsystems charakterisiert. Bei der genaueren Untersuchung stellten die Wissenschaftler fest, dass diese Fresszellen Partikel von Aluminium enthalten, welche von den Zusätzen in den Impfungen stammen. Im Schnitt lag die Impfung bei seinen Patienten jedoch bereits mehrere Jahre zurück.Im Interiew erklärt Gherardi: "Alle dachten, dass das unmittelbar nach der Impfung über den Urin ausgeschieden wird. Doch jetzt wissen wir, dass das nicht immer stimmt. Das Aluminium kann länger als 15 Jahre im Körper bleiben und niemand weiß genau, was es dort anstellt. Man weiß nicht einmal, ob das überhaupt jemals ausgeschieden wird."Ich behaupte also persönlich gar nichts, wie Duwe hier weis machen will, sondern beschreibe ein Forschungsprogramm, das über viele Jahre läuft und über zahlreiche Publikationen in hochrangigen Wissenschafts-Journalen dokumentiert ist.Duwe schreibt weiters: (Anm: Diese Passage wurde später im Artikel gestrichen - und eine Entschuldigung eingefügt. Siehe Kommentar unten)

Doch an dem dramatisch klingenden Krankheitsrisiko ist wenig dran. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat sich mit jenen Studien auseinandergesetzt, wonach Aluminium in Impfstoffen angeblich eine Muskelentzündung auslöst. Das Fazit fällt eindeutig aus: Laut PEI sind die Studien "wissenschaftlich wenig valide".So wurde in einer Studie etwa aus einer Versuchsgruppe von elf Mäusen nur eine Maus tatsächlich untersucht. Warum die anderen Mäuse in der Auswertung nicht mehr auftauchten, ist vollkommen unklar.

Die Studie, auf welche Duwe hier verweist, hat überhaupt nichts mit makrophagischer Muskelentzündung (MMF) zu tun, sondern bezieht sich auf eine kanadische Arbeit aus dem Jahr 2007, welche einen vollkommen anderen Zweck hatte (dort wurde das "Golfkriegs-Syndrom" untersucht).Dass in der kanadischen Studie, die Duwe hier anführt, angeblich nur eine einzige Maus untersucht wurde, ist nicht nachvollziehbar. Laut Studienprotokoll wurden alle 31 Tiere (!) der drei Studiengruppen ausgewertet und in die Resultate aufgenommen.

  Duwe fährt fort: Dem PEI zufolge ist Aluminiumhydroxid in den in Impfstoffen eingesetzten Konzentrationen für den Verbraucher unbedenklich. Es sei auch zu bedenken, dass die Impfstoffe intramuskulär und nicht intravenös verabreicht werden, sodass "zu keinem Zeitpunkt das gesamte Aluminium im Blut verfügbar ist". Diese Passage beschreibt generelle Aussagen des Paul Ehrlich Instituts zur Sicherheit - wenn auch ohne Belege. Dass Impfstoffe intramuskulär und nicht intravenös verabreicht werden, ist ebenso banal wie die Mitteilung, dass "zu keinem Zeitpunkt das gesamte Aluminium im Blut verfügbar ist".Ist es eh nicht. Bei Patienten mit MMF finden sich im Schnitt noch 66 Monate nach der Impfung Aluminiumpartikel an der Impfstelle.In den Studien von Prof. Gherardi geht es um die Frage, ob Aluminium-Partikel aus den Impfungen von den Makrophagen in Lunge, Gehirn und andere Organe transportiert werden. Davon geht die potenzielle Gefahr aus - nicht von Aluminium im Blut (welches dann nämlich über die Nieren geleitet und ausgeschieden würde).

Reichlich absurd wird der nächste Absatz:

Ob Aluminium in Lebensmitteln und Deos tatsächlich schädlich ist, ist in der Wissenschaft umstritten. Fest steht jedoch, dass viele Impfungen ohne Aluminiumsalze nicht wirksam wären. Das Europäische Arzneihandbuch schreibt einen Grenzwert von 1,25 Milligramm Aluminium pro Impfdosis fest. Die in Deutschland zugelassenen Impfstoffe unterschreiten diesen Grenzwert deutlich: sie haben nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) einen Aluminiumgehalt zwischen 0,125 Milligramm und 0,82 Milligramm.  In den wissenschaftlichen Arbeiten gibt es unzählige Belege, dass Aluminium im Organismus zweifellos toxisch wirkt. Unklar ist, wie viel Aluminium aus den Deos durch die Haut geht - und wie viel Aluminium von Lebensmitteln im Körper verbleibt. Man nimmt an, dass nur geringe Mengen von rund 1 Prozent resorbiert werden - weil der Magen-Darm-Trakt eine recht gut eingespielte Entgiftungsschleuse ist.  Bei Impfungen hingegen ist klar, dass 100 Prozent der enthaltenen Aluminiumsalze in den Muskel injiziert werden. Das muss aber so sein, schreibt Duwe, weil die Impfungen sonst nicht wirken. Wie lange dieses Aluminium im Organismus bleibt und was es dort anstellt ist unzureichend untersucht.

Doch es gibt ja die Obergrenze von 1,25 Milligramm Aluminium pro Dosis, die das Europäische Arzneibuch vorschreibt. Und Impfungen enthalten durchwegs weniger.

Was Duwe nicht weiß, oder nicht hinterfragt, ist die Tatsache, dass der Grenzwert für Erwachsene und Babys gleichermaßen gilt. So ein Grenzwert ist an sich schon fragwürdig.  Obendrein erhalten heute die meisten Babys bei den Impfterminen im ersten Lebens-Halbjahr nicht eine Alu-Impfung, sondern meist zwei oder gar drei.  Bei der üblichen Kombo der Sechsfach-Impfung mit der Pneumokokken-Impfung kommen die Babys je nach verwendeten Impfstoffen auf bis zu 1,32 Milligramm Aluminium. Wenn dann noch die neue Meningokokken-B Impfung gleichzeitig gegeben wird, wie das die Ärztekammern empfehlen, sosteigt die Alu-Belastung auf 1,82 Milligramm an.    Noch nie zuvor in der Geschichte sind Babys derart massiv mit Aluminium kontaminiert worden. Und das bei fahrlässig schlechter Abklärung eines möglichen Risikos.   Im folgenden Absatz schreibt Duwe: Auch die von Ehgartner in seinem Buch aufgestellte Behauptung, Wissenschaftler diskutierten kontrovers darüber, ob die Hepatitis-B-Impfung vielleicht Multiple Sklerose auslösen kann, kritisiert das PEI scharf: Die einzige Studie, die auf einen möglichen Zusammenhang hinweist, habe methodische Mängel. Welche methodischen Mängel, das sein sollen, beschreibt Duwe nicht. Tatsache ist, dass es in Frankreich in den 90er Jahren eine Impfaktion gegen Hepatitis B gegeben hat, worauf es zu einer Häufung von Fällen Multipler Sklerose bei den Geimpften kam. Daraufhin wurde die Impfung in Frankreich vorübergehend vom Markt genommen. Dass kontrovers über die Impfung diskutiert wurde, ist eine Tatsache.    Nun geht Duwe persönlich gegen mich vor: Dennoch zieht Ehgartner mit seinen Warnungen vor Impfstoffen durchs Land, häufig vor esoterisch geneigtem Publikum: Ende Februar hielt er auf der Esoterikmesse "Lebenskraft" in Zürich einen Vortrag über Aluminium. Finanziert wurde sein Auftritt von Schnarwiler - einem Onlinehändler mit teils bedenklichem Sortiment: Schnarwiler vertreibt unter anderem das Werk "Immun mit kolloidalem Silber", in dem die Einnahme von "Silberwasser" als nebenwirkungsfreies Breitbandantibiotikum angepriesen wird. Auch auf dem verschwörungstheoretischen Kongress "Regentreff" dozierte Ehgartner bereits. Auf der Veranstaltung wurde auch für das mittlerweile verbotene "Wundermittel" MMS (Miracle Mineral Supplement) geworben - Chlorbleiche, die angeblich sogar Aids und Malaria heilen soll. Von 26 öffentlichen Auftritten, die ich im Veranstaltungskalender meines Blogs erwähne, wählt Duwe also zwei Auftritte in esoterischem Umfeld aus und kritisiert, dass dort Sachen vertrieben wurden, die problematisch wären.Ich bin weder Spezialist für kolloidales Silber, noch habe ich mich mit MMS eingehend beschäftigt, noch fühle ich mich dafür verantwortlich, was auf Esoterik-Ständen vertrieben wird.

Nun folgt die einzige Passage, wo er mich zu Wort kommen lässt:

Auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE, wie er diese Auftritte mit seiner Tätigkeit als Medizinjournalist vereinbaren könne, erklärt Ehgartner: Er habe kein Problem, vor Impfgegnern oder in einem esoterischen Umfeld aufzutreten. "Man muss die Leute da abholen, wo sie sind." Mit einem fachlich hohen Niveau der Impfkritik könne er außerdem dazu beitragen, Menschen gegen die massiven Einflüsse von Verschwörungstheorien wie der Germanischen Neuen Medizin oder den Chemtrails zu immunisieren. Weiter geht es mit dem Vorwurf der Geschäftemacherei. Duwe bezieht sich dabei auf das Angebot des Al-ex Instituts, die individuelle Aluminium-Belastung zu messen. Die Messung erfolgt anhand von Urinproben, ist aber vor allem eines: sinnlos. Im Urin könne nur die Aluminiumbelastung der letzten Stunden nachgewiesen werden, nicht aber die Gesamtbelastung im Körper, wie das Umweltbundesamt auf Anfrage erklärt.  Bei dieser Aussage handelt es sich entweder um bewusste Irreführung oder um ein schweres Intelligenz-Problem des Autors. Auf Duwes Anfragen habe ich ihm genauestens das Mess-Verfahren erklärt, dessen wissenschaftliche Herkunft, die Studien in denen die Methode etabliert wurde, sowie die Durchführung.   Hier noch einmal kurz für alle:   Der Test beruht auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen von C. Exley, wonach es möglich ist, Aluminium über die Aufnahme von bioaktiven Siliziumionen auszuleiten. Silizium hat eine enge biochemische Beziehung zu Aluminium - ein guter Teil der Erdkruste besteht aus Alumosilikaten. Exley fand, dass natürliches Mineralwasser mit einem hohen Gehalt dieser bioaktiven Siliziumionen am besten geeignet ist, im Körper gebundenes Aluminium über den Harn auszuleiten.  Wenn man also an einem Tag den Harn sammelt und am nächsten Tag Silizium reiches Mineralwasser trinkt und dann noch einmal den Harn sammelt, so hat man zwei Proben. Steigt der gemessene Wert an Aluminium vom ersten zum zweiten Sammeltag stark an, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieses Aluminium aus dem Körper gebunden und ausgeschieden wurde.Vom Mineralwasser kann das Aluminium nicht stammen, weil es normalerweise kein Aluminium enthält.   Wenn man das ernst nimmt, was Duwe hier schreibt, hat er die Messmethode in keiner Weise verstanden. Es geht nicht um das "Aluminium-Gedächtnis" von Harn, sondern schlicht um den Unterschied von Tag eins zu Tag zwei. Auch die Behauptung des Al-EX-Instituts, man könne durch das Trinken von siliziumhaltigem Wasser Aluminium aus dem Körper ausleiten, sei wissenschaftlich nicht belegt. Diese Behauptung Duwes bezieht ihre Gültigkeit aus einem Link zu einem 17 Jahre alten Artikel des Umweltbundesamtes. Sich in der etwas neueren wissenschaftlichen Literatur zum Thema umzusehen, hat der Autor nicht für nötig befunden.   Schließlich kommt mit der Nachfrage bei Arte noch der perfide Versuch der Geschäftsschädigung. Und darauf läuft ja wohl auch der ganze Artikel hinaus: Ein Wissenschafts-Autor, der Impfungen kritisiert, sollte von öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten nicht beschäftigt werden. In den Leser-Kommentaren zum Spiegel-Artikel wurde diese Botschaft dankbar aufgenommen. Auf Anfrage, wie der Sender Arte zu Ehgartners Tätigkeiten steht, erklärt die Redaktion, dass sie "weder fachliche noch sonstige Mängel hinsichtlich seiner Eignung als Autor" sehe. Bis zum Zeitpunkt der Ausstrahlung von "Akte Aluminium" im Jahr 2012 habe das Al-EX-Institut nicht existiert. Es stehe dem Sender nicht zu, nachträgliche Aktivitäten seiner Autoren zu kommentieren.

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Der große Soja-Fake

Verfasst von Bert Ehgartner. Veröffentlicht in Al-ex News

Sojaprodukte genießen einen guten Ruf als traditionelle gesunde Speisen Asiens. Weniger bekannt ist, dass der weltweite Siegeszug von Tofu, Miso und Sojaöl von der US-amerikanischen Automobilindustrie ausging, wo Henry Fords Chemiker die Bohne als billigen Rohstoff für Autolacke entdeckten. Bis heute ist die USA der weltgrößte Soja-Exporteur. Die Pflanze gilt als Wunderbohne der Intensiv-Landwirtschaft und der Gentechnik. Mit ihrem Gesundheitseffekt zu werben, ist jedoch seit kurzem verboten. Im Gegenteil: Tests von Produkten auf Sojabasis ergeben häufig einen hohen Gehalt an Schadstoffen. Monsanto & Co. arbeiten an der weiteren "Optimierung" der Bohne über den Einbau von Aluminium-Toleranzgenen. Dabei enthalten Sojagetränke schon jetzt bis zu zehn mal mehr Aluminium als Produkte auf Kuhmilch-Basis. 

Sojabohne-wikipediaBereits seit mehr als 5.000 Jahren wird u. a. in Japan, China und Indonesien die Sojabohne angebaut. Die Pflanze zählt zu den Leguminosen, welche in der Lage sind, sich unabhängig vom Nitratgehalt des Bodens mit Luftstickstoff zu versorgen und damit auch auf nährstoffarmen Böden zu gedeihen. Ein Grundnahrungsmittel wie Reis oder Weizen war Soja jedoch nie. Rohe Soja enthält verschiedene Gifte, zum Beispiel den sogenannten Sojabohnen-Trypsin-Inhibitor. Er schützt die Pflanze, indem er die Verdauungsenzyme der Fressfeinde hemmt. Damit kann Soja auch den menschlichen Stoffwechsel empfindlich stören.

Nach der traditionellen asiatischen Methode wurden Sojaprodukte deshalb gekocht, mit Bakterien oder Pilzen versetzt und in einem langsamen Prozess fermentiert. Dabei fand eine Veränderung der organischen Stoffe statt, welche die Enzym-Inhibitoren der Sojabohne deaktivierte, ihren hohen Gehalt an Phytinsäure umwandelte und sie damit für Menschen überhaupt erst  genießbar machte. Doch durch diese Prozedur der Vergärung dauerte es Monate, bis traditionelle Speisen wie Miso, Natto, Tempeh oder Sojasauce ausgereift waren.

Als der deutsche Arzt und Weltenforscher Engelbert Kaempfer von 1684 bis 1693 durch Asien reiste, begegneten ihm überall diese Sojagerichte. „Miso ist eine Art Brei, der Gerichten anstelle von Butter zugefügt wird, die unter diesem Himmelsstreifen gänzlich unbekannt ist“, berichtete Kaempfer in seinem 1712 veröffentlichten Buch der exotischen Neuigkeiten „Amoenitatum Exoticarium“. „Die berühmte Soyasauce wird, wenn nicht gleich über alle, dann doch zumindest auf alle gekochten und gebratenen Speisen gekippt.“

Das heute am meisten verbreitete Sojaprodukt Tofu wird in Kaempfers Schriften gar nicht erwähnt. In der traditionellen asiatischen Küche wurde Soja vor allem als Zusatz oder Würze verwendet, nicht als Hauptspeise. Das änderte sich erst, als es der Wissenschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelang, die Sojabohne zu zähmen. Und das geschah nicht in Japan oder China, sondern in den USA.

Henry Ford verbindet man wohl nicht sofort mit der Trendpflanze Soja. Dabei war es der Automobil-Tycoon, der die Sojabohne Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA populär machte. Er ließ damals alle bekannten Lebensmittel auf ihre Eignung für einen Einsatz in der Autoindustrie prüfen und stieß dabei auf Raps und Sojabohne, die zuvor in den USA vollkommen unbekannt waren. Die Lacke für die Ford-Modelle wurden fortan auf Basis von Sojaöl produziert.

Von der Schmierölherstellung über Lacke, Kunststoffe und Reinigungsmittel bis hin zum Nitroglycerin für den Bombenbau erwies sich Sojaöl als idealer Rohstoff. Und die Pressrückstände aus den Ölmühlen waren das Kraftfutter der beginnenden industriellen Fleischproduktion. Mitte der 1930er-Jahre hatte der Agrochemiekonzern Archer Daniels Midland das sogenannte Toasting entwickelt, ein industrielles Verfahren zur Entfernung der Giftstoffe im Sojaschrot. Von nun an war Soja als Futtermittel und als Öl gleichermaßen gefragt. Einmal stand die eine, einmal die andere Nutzung im Vordergrund, doch die Gesamtentwicklung kannte immer nur eine Richtung: mehr und noch mehr.

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 Sojaernte in Michigan (Fotos: Wikipedia)

Bei der industriellen Verarbeitung wird Soja gemahlen, das Öl mit Hilfe der problematischen Chemikalie Hexan extrahiert, dann der Brei mit alkalischer Lösung  versetzt, die Fasern entfernt und mit Säure getränkt. Abschließend wird der Sojasud gewaschen und getrocknet. Dabei gehen die Bitterstoffe verloren und es entsteht ein kalorienreicher Nahrungsmix, der bis heute weltweit den Speiseplan der Mastschweine und weiterverarbeitet zu Tofu und Sojamilch jenen der Veganer und Vegetarier dominiert.

Die Agrarindustrie der USA übernahm die traditionelle Kulturpflanze der asiatischen Küche und machte daraus eine Vorzeigepflanze  der Intensivlandwirtschaft, die in Monokulturen bald das Bild großer Teile der südlichen USA sowie Brasiliens und Argentiniens prägte. Von 1900 bis 2010 explodierte die weltweite Erntemenge von sechs auf 250 Millionen Tonnen.

„Bis heute vergöttern Vegetarier und Viehzüchter, Gesundheitsapostel und Unterernährungsbekämpfer die Wunderbohne“, schreibt Dirk Asendorpf in der Neuen Zürcher Zeitung[i]. Tatsächlich enthält Soja die wichtigsten Bestandteile menschlicher Ernährung in einmalig günstiger Kombination: 40 Prozent Eiweiß, 25 Prozent Kohlehydrate, 20 Prozent Fett und 5 Prozent Mineralstoffe. Außerdem sind die Samen reich an Vitaminen und Lecithin, und Sojaöl hat einen hohen Gehalt mehrfach ungesättigter Fettsäuren, die der menschliche Körper nicht selber herstellen kann.

Manche Nutzpflanzen wie Kartoffeln, Weizen oder Reis liefern vor allem Stärke. Zuckerrohr und Zuckerrübe enthalten, wie der Name schon sagt, Zucker. In Linsen, Erbsen und Erdnüssen steckt vor allem Eiweiß, in Raps und Sonnenblumen Öl. Soja bietet alles gleichzeitig.

 

Gesundheits-Coup der PR-Strategen

Die Ford-Autos wurden in den 1980er- Jahren längst mit noch billigeren Chemikalien lackiert, da gelang den PR-Strategen der Nahrungsmittelindustrie ein besonderer Coup: Sie kaperten das  gesunde Image der „ursprünglichen fernöstlichen Kulturpflanze“, die „vollkommen cholesterinfrei“ ist und großen Anteil an der Gesundheit der Asiaten hat und übertrugen diese Werbeaussagen auf ihr billiges Massenprodukt. Ob in Margarine oder Veggie-Aufstrichen: Wo Sojaöl, Soja-Lecithin oder andere Teile der „Wunderbohne“ enthalten waren, wurde suggeriert, dass man sich damit gesund essen kann. In den USA und Europa wurde die Sojabohne immer mehr zum Trendprodukt einer gesünderen veganen Ernährung. Mittlerweile ist die Bohne allgegenwärtig. Sojasauce, Sojamilch oder Sojawurst liegen ganz selbstverständlich in den Regalen jedes westlichen Supermarkts. Auch in unserem Steak, Schnitzel oder Putenschenkel steckt Eiweiß aus dem Sojaschrot. Margarine, Eis und rund 30.000 weitere industriell erzeugte Lebensmittel enthalten Bestandteile der Sojabohne. Und ständig kommen neue Produkte auf den Markt – zum Beispiel Nudeln, Chips, vegetarische Burger, Sojamilch mit Schokoladengeschmack oder Gemüsesäfte. Die großen US-Lebensmittelkonzerne Kraft, Kellogg’s und Dean Foods kauften jeweils einen Soja-Hersteller auf, um den Trend zur Bohne nicht zu verpassen. Stars wie die Schauspielerin Gwyneth Paltrow bekennen sich zum Soja-Trend. Sojamilch ist die am schnellsten wachsende Getränkekategorie in den Kühlregalen.

Beworben wird die Sojabohne besonders hinsichtlich ihrer vermeintlich positiven Auswirkungen auf die Herzgesundheit, die Vorsorge von Krebs und Osteoporose. Auch zur Linderung von Beschwerden der Wechseljahre sei Soja hilfreich, weil es relative hohe Dosen von Isoflavonen enthält, Inhaltsstoffe, die in ihrer Wirkung dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen ähneln.

Genau davon kann aber auch ein höheres Gesundheitsrisiko ausgehen, wie man seit den katastrophalen Resultaten der Hormonersatztherapie für Frauen in den Wechseljahren weiß. Soja steht im Verdacht das Immunsystem und die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen und zu Fehlfunktionen der Schilddrüse zu führen. Zusätzlich erhöht Soja das Risiko auf Allergien. Bei Kindern entwickeln sich diese oft zusätzlich zu einer bereits vorhandenen Kuhmilchallergie. Soja wurde aus diesem Grund von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit in die Liste potentiell allergener Stoffe aufgenommen.

In den meisten Vergleichstests mit Kuhmilchprodukten finden sich in Sojagetränken deutlich mehr toxische Inhaltsstoffe. Babynahrung auf Sojabasis enthält – je nach Studie – den doppelten bis zehnfachen Gehalt an Aluminium, den etwa doppelten Gehalt an Blei und fünf- bis zehnmal so viel Cadmium wie Babynahrung auf Basis von Milchpulver.

 

"Optimierung" der Sojabohne über Gentechnik

Als Konsequenz aus all diesen Diskussionen hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit kürzlich verboten, dass der Gehalt an Sojaöl oder sonstigen Inhaltsstoffen für gesundheitliche Werbeaussagen verwendet werden darf. Die Saatgutkonzerne nahmen die Kritik ernst und versuchten die Sojabohne zu optimieren. Mit Hilfe der aufstrebenden Gentechnik wurde die Bohne nicht nur optimal auf bestimmte Pestizide abgestimmt, sondern je nach Vorgabe der Ernährungswissenschaft wurde auch der Anteil an verschiedenen Fettsäuren verändert. Der Konzern Monsanto bietet verschiedene Sojabohnen an, je nachdem ob deren Öl eher als Ersatz für Fischfette (extra Omega-3-Fettsäuren) oder als Ersatz für Olivenöl (Focus auf einfach ungesättigte Fettsäuren) herhalten soll.

Es gibt auch bereits Experimente, die Sojabohne mit Hilfe der Gentechnik aluminiumtoleranter zu machen, so wie das zuvor auch schon mit Weizen und Mais erprobt wurde. Dafür werden Gene implantiert, welche die toxischen Eigenschaften der Metall-Ionen kontern und generell eine bessere Eignung für saure aluminiumbelastete Böden bringen[ii]. Mittlerweile sind eine ganze Reihe solcher Toleranzgene identifiziert[iii]. Über diese Methoden der modernen Gentechnik wird in der Folge allerdings auch der Aluminiumgehalt in den Sojabohnen künstlich erhöht.

90 Prozent der weltweiten Sojaproduktion basieren heute auf gentechnisch verändertem Saatgut. Für die Verarbeiter von Bio-Soja wird es immer schwieriger, nicht kontaminierte Ware zu bekommen. Und während der Markt von den Exporten der USA dominiert wird, ist das einstige Soja-Ursprungsland China zum mit Abstand größten Importeur geworden.

Während der Verarbeitung steigt der Aluminiumgehalt in Sojaprodukten steil an. Zum Teil ist das bedingt durch Aluminiumtanks und den Einsatz von Säuren und Laugen bei der Herstellung. Später wird Aluminium frei beim Verarbeiten in den Maschinen und bei der Verpackung der Produkte. Sojamilch ist beispielsweise fast ausschließlich in Verbundkartons mit eingeschweißter Alufolie zu haben. Im Vergleich zu Kuhmilch enthält Sojamilch um ein Vielfaches mehr Aluminium. „Sojaproteingetränke können schon zur Ernährung von termingerecht geborenen Babys verwendet werden“, heißt es im Bericht einer italienischen Ernährungs-Kommission[iv] , „sie haben aber keinerlei ernährungsphysiologische Vorteile gegenüber Kuhmilchprodukten und sie enthalten hohe Dosen an Phytinsäure, Aluminium, sowie Phytoöstrogenen (Isoflavone), welche einen ungünstigen Effekt haben können.“

Bei Sojaprodukten lohnt sich also weiterhin der Gang in den Ökoladen, wo traditionell erzeugte asiatische Speisen angeboten werden. Auf „amerikanisch“ produzierte Massenware – bei der Öl, Tofu und Sojamilch als Nebenprodukte der Schweinemast anfallen – sollte man besser verzichten.

Dieser Artikel ist ein Ausschnitt aus Bert Ehgartners Buch "Gesund ohne Aluminium" (Ennsthaler, 2014). Hier können Sie das Buch bestellen. 

[i] Dirk Asendorpf „Die Wunderbohne“ NZZ Folio August 2012

[ii] Liang C et al. „Low pH,aluminum, and phosphorus coordinately regulate malate exudation through GmALMT1 to improve soybean adaptation to acid soils“ Plant Physiol 2013; 161: S. 1347–1361

[iii] Delhaize E et al. „Transcriptional regulation of aluminium tolerance genes“ Trends Plant Sci 2012; 17(6): S. 341–348

[iv]Agostoni C et al. „Soyprotein infant formulae and follow-on formulae: a commentary by the ESPGHAN Committee on Nutrition“ J Pediatr Gastroenterol Nutr 2006; 42: S. 352–361

 

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Propaganda am Impftag

Verfasst von Bert Ehgartner. Veröffentlicht in Al-ex News

Novartis, Pfizer, GSK, Sanofi Pasteur MSD: Die weltgrößten Impfstoff-Hersteller fungierten wie üblich als Sponsoren. Und am Podium wechselten sich die Experten mit Referaten ab, deren Titel von ihrer Tendenz her wenig Spielraum ließen. Die "Keynote Lecture" hieß: "Wie schaffen wir heute Bewusstsein zu impfen". Ein weiterer Vortrag: "Wie gehe ich mit Argumenten von Impfgegnern um". Die Impfpropaganda auf die Spitze trieb aber eine Mitarbeiterin des deutschen Paul Ehrlich Instituts.

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400 Ärzte lauschten den Impfreferaten beim österr. Impftag in Wien. Foto: grassl/zoom

Der Vortrag der Pharmazeutin Karin Weißer lautete "Aluminium - Das neue Gift?". Die Mitarbeiterin der deutschen Behörde ließ von Beginn an wenig Zweifel zu, wie diese rhetorische Frage zu beantworten ist.

Beim Aluminium-Forum des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), das im November in Berlin statt fand, hatte Weißer ihren Vortrag kurzfristig und ohne Angabe von Gründen abgesagt. Nun - in der geschützten Werkstätte des Österreichischen Impftages in Wien - wetterte sie gegen "Aluminium-Horrormeldungen" und sprach die u.a. vom Al-ex Institut heftig kritisierten toxischen Wirkverstärker von jeglichen schädlichen Einflüssen auf die Gesundheit frei. "In den vergangenen Jahren gab es vor allem in deutschsprachigen Ländern immer wieder Aluminium-Horrormeldungen - von dadurch ausgelöstem Brustkrebs, Allergien, Schädigungen, die bis hin zur Auslösung von Morbus Alzheimer reichen sollen", wird Weißer in einer APA Aussendung zitiert. Doch: "Nichts davon ist bewiesen."

Schließlich kommt Weißer rasch zum eigentlichen Thema: Den Aluminiumsalzen, die in etwa zwei Drittel der Impfungen als Wirkverstärker (Adjuvantien) eingesetzt werden. Zunächst einmal sei die in Impfungen enthaltene Dosis sehr gering. "20 im Lauf eines Lebens erfolgende Impfungen tragen zur Speichermenge laut Schätzungen gerade mal 0,5 Milligramm Aluminium bei", erklärte Weißer. Das sei nur ein Hundertstel der Menge, die aus sonstigen Quellen - wie etwa Lebensmitteln - aufgenommen werde. 

 

Der einzige Zeuge

Wie kommt Weißer auf so eine Zahl, wenn bereits bei einem einzigen Impftermin für Babys zwischen 0,82 und 1,82 Milligramm Aluminium-Ionen verimpft werden? Auf Nachfrage erklärte Weißer, dass 98% des Aluminiums wieder ausgeschieden werde, nur 2 Prozent bleiben langfristig im Körper zurück. Als Beleg für diese Annahme nannte Weißer eine mehr als zehn Jahre alte Arbeit von Nicholas Priest, jenem britischen Toxikologen, der seit Jahrzehnten Gutachten im Auftrag der diversen Aluminium-Lobbys erstellt. (Priest war auch Sprecher der Alu-Industrie im Dokumentarfilm "Die Akte Aluminium", wo er z.B. die Opfer einer Aluminium-Kontamination in einem englischen Trinkwasser-Werk als Betrüger bezeichnete, welche es nur auf das Entschädigungs-Geld abgesehen hätten.).

Wenn man Weißers Angaben in der Medizinliteratur prüfen möchte, erlebt man große Überraschungen: Es gibt nämlich gerade mal eine Handvoll Arbeiten, welche die Frage untersuchen, was mit dem über Impfstoffe injizierten Aluminium passiert und wieviel davon ausgeschieden wird. Tatsächlich ist Nicholas Priest einer der wenigen Wissenschaftler, welcher hier Untersuchungen durchführte - und meines Wissens der einzige, der überhaupt eine Studie am Menschen dazu machte. Der Wiener Wissenschaftler René Fries, der (zusammen mit Sabine Gressler) für das österr. Gesundheitsministerium eine kritische Übersichtsarbeit zu Aluminium verfasste, fand daneben eine Arbeit an 2 (!) Kaninchen, wo diese wichtige Frage ebenfalls untersucht wurde. 

Sogar in diesen wenigen Arbeiten stellte sich klar heraus, dass die Rechnung von Weißer zumindest für Babys im ersten Lebensjahr keineswegs stimmen kann. Denn dort heißt es, dass Impfungen die bedeutendste Quelle für  die Aufnahme von Aluminium darstellen. Sie liegen - nicht wie von Weißer behauptet um das Hundertfache unter der Aufnahme von Nahrungsmitteln, sondern im Gegenteil: um das etwa Vierfache darüber. (Keith LS et al, Vaccine 2002).

Priests Studie, auf die sich Weißer in ihrem Vortrag beruft, hatte gerade mal einen einzigen Studienteilnehmer. Er erhielt Aluminium injiziert, das mit einem radioaktiven Marker kombiniert wurde. Priest fand, dass binnen 24 Stunden die Hälfte des injizierten Aluminiums über Stuhl und Harn ausgeschieden wurde. Nach 13 Tagen war noch 15 Prozent im Organismus, nach 1178 Tagen noch 4 Prozent. Die Frage ist, ob man Priests Experiment an einem einzigen Probanden überhaupt vertrauen kann. Weißer tut das zweifellos - und halbiert auch gleich noch die Restmenge von 4 Prozent, um auf ihren eigenen Wert von 2 Prozent zu kommen.

 

Flucht vor der wissenschaftlichen Konfrontation

Wenn Karin Weißer den Mut gehabt hätte, in Berlin beim BfR Forum aufzutreten, so hätte sie ihren Vortrag mit anwesenden kritischen Wissenschaftlern diskutieren müssen. Die Vermutung liegt nahe, dass sie diese Auseinandersetzung - noch dazu in Anwesenheit von Presse und kritischer Öffentlichkeit - nicht führen wollte. Den in Österreich versammelten Impfexperten kamen meines Wissens keine kritischen Fragen über die Lippen und auch der anwesende APA Redakteur nahm Weißers Werbevortrag widerspruchslos hin. Seiner Aussendung gab er den Titel: "Impfstoffe: Entwarnung bei Aluminiumsalz-Zusatzstoffen".

Wir sehen also, wie das Paul Ehrlich Institut seine Aufgabe zur Prüfung der Sicherheit von Impfstoffen in der Realität wahr nimmt: Die kritische Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit wird verweigert. Stattdessen werden methodisch extrem schwache, von Industrievertretern erstellte Arbeiten vollkommen unkritisch als Wahrheit hin genommen. Das Risiko tragen die geimpften Babys.

Wiedermann-Schmidt

Ursula Wiedermann-Schmidt behauptet die Sicherheit der Alu-Impfstoffe, Foto: APA

Die österreichischen Impfexperten machen da keine Ausnahme. Ursula Wiedermann-Schmidt, die wissenschaftliche Leiterin der Tagung, sagte auf der Pressekonferenz zum Impftag, sie möchte bei Impfskeptikern vor allem die Gerüchte über allfällige Nebenwirkungen von Impfungen entkräften. Auf Platz eins der Vorbehalte rangiert laut Wiedermann-Schmidt Aluminiumhydroxid. "Dabei ist die durchschnittliche Aluminiumaufnahme von Erwachsenen über Nahrung 130 mal mehr als durch eine Impfung."

An dieser Aussage der Impfexpertin verwundert zweierlei: Zum einen die Gleichsetzung der Aufnahme über Essen mit einer Injektion ins Muskelgewebe. Der Magen-Darm-Trakt ist beim Durchschleusen von giftigen oder unverträglichen Bestandteilen aus der Nahrung ziemlich erfahren und gut gerüstet. Somit bleibt von oral aufgenommenem Aluminium laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) weniger als ein Prozent im Organismus zurück. Eine Impfung wird unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes direkt in den Muskel gespritzt. Deshalb werden zunächst einmal 100 Prozent im Körper aufgenommen.

Ob die oben zitierten Annahmen von Priest & Co. überhaupt stimmen, dass Aluminium so rasch von der Injektionsstelle verschwindet und ausgeschieden wird, ist höchst ungewiss. Ich persönlich habe Priest als Lobbyisten kennen gelernt, dem jeder Trick recht ist und traue ihm nicht.

Französische Untersuchungen der Forschergruppe um Romain Gherardi von der Universität Paris zeigten zudem in hunderten Muskel-Biopsien bei Patienten mit MMF (Makrophagische Myofasziitis), dass Aluminium-Depots an der Impfstelle oft noch nach vielen Jahren vorhanden sind. "Im Schnitt lagen die letzten Impfungen bei unseren Patienten 66 Monate zurück", erklärte mir dazu Prof. Gherardi. Es ist also höchst unseriös, oral aufgenommenes Aluminium mit injiziertem Aluminium gleich zu setzen.

 

Babys erhalten eine höhere Alu-Dosis als Erwachsene

Der zweite seltsame Aspekt in der Aussage von Wiedermann-Schmidt ist der Bezug auf Erwachsene. Denn in erster Linie sind es Babys, die ab einem Alter von drei Monaten den Impfprogrammen unterworfen werden. Wie sehr hier die Relationen verschwimmen zeigt der Grenzwert für Aluminium in Impfstoffen, der im Europäischen Arzneibuch für Erwachsene ebenso wie für Kinder mit 1,25 Milligramm pro Dosis angegeben wird. Bei einem Besuch beim Impfarzt bekommt ein drei Monate altes Baby, das die in Österreich üblichen Impfstoffe (Sechsfach- plus Pneumokokken-Impfung) erhält, eine Menge von 1,32 Milligramm Aluminium gespritzt. Wenn dann - wie es von einigen Impfexperten empfohlen wird - auch noch die neue Meningokokken-Impfung dazu verabreicht wird, steigt die Alu-Dosis auf 1,82 Milligramm an.

Niemand von den Impfexperten kommt auf die Idee, diese Vorgaben in Frage zu stellen. Niemand von den Impfexperten kommt auf die Idee, dass es höchste Zeit wäre, die wichtige Frage der Sicherheit und Ausscheidung von Aluminium auf seriöser Basis zu messen - mit deutlich mehr Probanden als einem Menschen und zwei Hasen.

Doch jeder der Impfexperten wundert sich, warum die Impfskepsis in der Bevölkerung ständig wächst.

 

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