Interview von Bert Ehgartner zum neuen Buch „Gesund ohne Aluminium“

Verfasst von Phoebe. Veröffentlicht in Al-ex News

Bert Ehgartner, der Vorsitzende des Al-ex Instituts hat mit Viola Seiffe vom Hessischen Rundfunk über die Gefahren durch Aluminium und die richtige Vorsorge gesprochen. Anlass war die Veröffentlichung des im Verlag Ennsthaler erschienenen neuen Buches von Bert Ehgartner: "Gesund ohne Aluminium". Das Buch bietet wertvolle Tipps zur Vermeidung von Alu-Fallen im Alltag.

Das gesamte Interview gibt´s hier zum Nachhören!





Hier finden sie einen kurzen Auszug aus dem Interview mit Viola Seiffe vom Hessischen Rundfunk:

Viola Seiffe:Gab es eigentlich auch Reaktionen aus der Wissenschaft auf Ihr Buch und Ihren Film, der unter dem Titel „Die Akte Aluminium“ im Fernsehsender ARTE lief?

Bert Ehgartner: Es gab einige positive Rückmeldungen, Ermutigungen von Forschern und es gibt sogar ein Projekt, das nach dem Film entstanden ist. Junge Wissenschaftler aus Innsbruck machen jetzt eine große Studie, in der sie Gewebe, das bei brustkrebskranken Frauen entfernt werden musste, mit Gewebe aus Schönheitsoperationen bei Brustverkleinerungen, also gesundem Gewebe, vergleichen. Das wollen sie auf Aluminium untersuchen und in einem Jahr soll es erste Ergebnisse geben.


Viola Seiffe:Die Reaktionen, die Sie mit ihrem Buch und dem Film ausgelöst haben, haben Sie ja veranlasst, auch ein zweites Buch zum Thema Aluminium zu schreiben. Sie haben auch in diesem Buch wieder eine Fülle von wissenschaftlichen Untersuchungen zu möglichen gesundheitlichen Folgen von Aluminium ausgewertet.
Für welche Erkrankungen gibt es denn überhaupt inzwischen einen klaren wissenschaftlichen Nachweis, dass die durch Aluminium ausgelöst werden?

Bert Ehgartner: Klare Nachweise gibt es bei Krankheiten, die mit Nierenschäden zu tun haben. Da zeigt es sich eben sehr rasch, dass hier Aluminium Demenz auslöst, dass es Blutarmut auslöst, dass es Vergiftungen auslösen kann – man sieht alle möglichen Symptome. Bei Dialyse-Patienten wurden Medikamente verwendet, die Aluminium als Wirkstoff beinhaltet haben und als man dann diese Medikamente entfernt hat, ist auch das Phänomen der Dialysedemenz verschwunden. Das heißt, Aluminium ist hier ganz eindeutig als Auslöser identifiziert worden.

Viola Seiffe:Das Bundesinstitut für Risikobewertung, das BFR in Berlin, empfiehlt inzwischen, besser Deos ohne Aluminium zu verwenden. Was ist denn, wenn ich nun ein Alu-freies Deo benutze? Bin ich dann nach Ihren Recherchen sozusagen auf der sicheren Seite?

Bert Ehgartner: Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, aluminiumfreie Deos zu nehmen und es gibt ja von Seiten der Firmen hier auch wirkliche Initiativen. Manche größeren Konzerne haben schon ganze Produktlinien, die jetzt ohne Aluminium angeboten werden, andere, wie zum Beispiel der Unilever Konzern gehen in die Gegenrichtung. Die werben nach wie vor noch mit der Extra-Dosis Aluminium.

Viola Seiffe:Die EFSA, die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, geht ja inzwischen sogar noch einen Schritt weiter und wird sogar weitere Lebensmittelzusatzstoffe verbieten.

Bert Ehgartner: Das ist eine sehr wünschenswerte Initiative. Die EFSA war bereits 2008 die erste Behörde, die hier eine ganz entscheidende Reduktion der Grenzwerte vorgenommen hat, nämlich von 7 Milligramm auf 1 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Woche. Bei Farbstoffen ist das Problem noch nicht ganz gelöst, weil es die so genannten Aluminiumlacke gibt, mit denen vor allem Süßigkeiten gefärbt werden. Hier gibt es zumindest einmal Obergrenzen, aber es muss noch immer nicht auf der Packung draufstehen, dass hier Aluminiumlacke verwendet wurden.

Viola Seiffe:Wenn man ein Fazit zieht, Sie sagen, mehr Forschung muss sein, die Behörden sollten noch mehr reagieren, ihre Verantwortung wahr nehmen. Es geht aber auch darum, dass die Verbraucher sich selber schützen und auf aluminiumhaltige Produkte verzichten?

Bert Ehgartner: Ja, es sollte das Prinzip der Vorsorge wirklich umgesetzt werden, weil diese Krankheiten nicht irgendwelche Minderheitenkrankheiten sind. Alzheimer, Krebs, Allergien, Autoimmunerkrankungen: das sind unsere modernen Zivilisationskrankheiten, die enorm verbreitet sind. Jede dritte Familie ist inzwischen davon betroffen. Und Aluminium ist einer der möglichen Auslöser.

 

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