Alu-Deos fördern Zysten der Brust und Metastasierung

Verfasst von Bert Ehgartner. Veröffentlicht in Al-ex News

Philippa Darbre, Professorin an der Universität Reading im Norden Londons referiert über einen möglichen kausalen Zusammenhang zwischen der Verwendung Aluminium-haltiger Antitranspirantien und Brustkrebs. Die Onkologin gibt einen enorm dichten faktenreichen Vortrag über ihre Forschung und die internationale Entwicklung des Forschungsbereiches während der letzten zehn Jahre.

(Bert Ehgartner vom BfR-Forum in Berlin)

Darbre BfR 1

Sie präsentiert historische Untersuchungen zur Lage der Tumoren in der Brust. Dabei ergab sich von den 1930er Jahren bis herauf in die Gegenwart eine beständige Verlagerung der Diagnosen in den oberen äußeren Quadranten der weiblichen Brust – die Region neben den Achseln. Dort werden heute beinahe 60 Prozent der Tumoren diagnostiziert.

„Das besondere an Antiperspirantien“, erwähnt Darbre, „sie werden oftmals nicht zur Gänze abgewaschen, sondern immer wieder erneuert.“ Auch wenn dabei nur geringe Mengen ins Gewebe dringen, betont Darbre, so besteht diese Exposition regelmäßig, „sie wird immer wieder erneuert, bei zahlreichen Menschen ein Leben lang.“

Gemeinsam mit dem Team von F. Mannello unternahm sie eine große Studie zum Vergleich der Brustflüssigkeit von krebskranken und gesunden Frauen. Dabei fanden sie enorme Unterschiede zwischen den Gruppen, die eine deutliche Aluminiumbelastung der Krebs-Patientinnen zeigten.

Darbres aktueller Forschungsschwerpunkt betrifft die Wanderung von Tumorzellen, also die Voraussetzungen die für eine Ausbreitung des Krebsgeschehens auf andere Körperbereiche notwendig sind. Die Metastasierung von Tumorzellen ist die Hauptursache für die Gefährlichkeit und das Sterberisiko bei Brustkrebs. Sie kommt in Bezug auf Aluminiumhaltige Kosmetikprodukte zu einem dramatischen Ergebnis: „Es gibt keinen bekannten Einfluss, der die Migration von Tumorzellen fördert“, erklärt Darbre, „außer Aluminium.“ Sie beschreibt die notwendigen Veränderungen in der Zellbiologie, die nötig sind, damit Krebszellen wandern. Das sei nicht in Kurzzeit-Studien festzustellen. – „Aber nach 32 Wochen sieht man einen deutlichen Unterschied in den Zellen, die dem Aluminium ausgesetzt werden.“ Während die normalen Brustzellen vollkommen unverändert bleiben – und die Alu-versetzten kontinuierlich ein höheres Migrationsrisiko entwickeln.

Am Ende des Vortrags erwähnte sie die Bedeutung der Alu-Deos bei der Entstehung von Zysten in der Brust. „Das ist biologisch vollkommen plausibel“, sagt Darbre, denn es sei ja die Hauptwirkung der Alu-Chlor Gemische, das Gewebe zusammen zu ziehen. Zysten in der Brust seien eben Flüssigkeits-Einschlüsse, welche dadurch plausibel gefördert werden. „Zysten in der Brust sind zwar an sich gutartig, doch sie bedeuten für die betroffenen Frauen einen ungeheuren Stress“, sagt Darbre. Eine Neigung zu Zysten sei zudem mit einem höheren Krebsrisiko assoziiert. Darbre zitiert eine Studie, welche den Einfluss von Alu-Deos untersucht. „Ich habe noch selten so überzeugende Zahlen gesehen.“

Die Neigung zu Zysten sei jedoch – was die wenigsten Betroffenen wissen - reversibel. „Ich weiß von etwa zehn Fällen, die mir berichtet wurden, wo die Zysten verschwanden, wenn die Verwendung von Alu-Deos beendet wurde.“ Und das wäre doch eine Botschaft, mit der man vielen Frauen helfen und Todesängste vermeiden könnte. Sie regt also die Behörden an, dringend eine große öffentlich finanzierte Studie zu organisieren, welche dieses Thema ein für alle Mal klärt.

Tags: Aluminium, Brustkrebs, Deodorant

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